Bretter

Blick aus dem Schlafzimmerfenster um 07:23

Wer sich bis jetzt gegen Bretter vor dem Kopf gewehrt hat, muss spätestens heute klein beigeben: der ganze Block ist rundum eingerüstet bis hinauf zum 20. Stockwerk. Vier Wochen lang arbeiteten sich Gerüstebauer die Fassaden hoch, schraubten, bohrten, legten Bretter, balancierten mit Eisenstangen immer höher über der Erde – zwar nicht ganz so hoch wie ihre Berufskollegen vor 85 Jahren, aber auch total schwindelfrei.
Noch fehlt das Schutznetz, welches nächstens vor die ganze prächtige Aussicht gehängt werden wird.
Vor einigen Jahren hatte man angefangen, die Hochhäuser hier in Berns Westen zu sanieren. Bei einigen “Objekten” war man sicher, dass ein Abriss kostengünstiger wäre, wäre da nicht der Denkmalschutz.
Nun ist auch unser Block aus den Siebzigern dran: Fassade und Fenster werden erneuert. Im Oktober soll alles fertig sein.
Wir wollen nicht jammern, haben wir doch noch den Wald, den Garten und das Schwimmbad.

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Feldpost von Vater

Nach über siebzig Jahren sind Joggelis Briefe an Hanna verblasst und brüchig geworden. Meine Mutter bewahrte sie in einer goldenen Schokoladeschachtel auf, waren sie doch der Anfang einer Mésalliance, die bis äneuse hielt.

Lausanne, 10.11.1942
Mein Liebes Hanny!
Schnell in paar Worte von mir. Bin am Montag gut gereist, nur viel zu schnell, habe gar nichts gesehen von der Gegend. Der Zug war überfüllt, nur im Postwagen stehen oder auf den Säcken sitzen. Der Drill ist in vollem Gange, sehr streng. Muskelkater bis obenauf, alles muss verdient sein. Ich möchte am liebsten wieder heim zu Dir, Hanny. Bis der Kurs vorbei ist, können wir fast nicht mehr auf den Beinen stehen. Der Oberst hat gesagt, wenn schon alle Muskeln kaputt, auf das Hirn kommt es an, nur den Mut nicht sinken lassen. Die zwei Tage dünken mich schon ein Monat.
Essen gut, aber nicht zu viel, denn ein grosser Bauch würde uns hindern, ein strammer Soldat zu sein. Ich weiss ja nicht ob ich den Kurs fertig mache wegen dem Daumen. Kann vieles gar nicht machen oder mit Schmerzen, aber keine Angst Hanny, ich ducke mich, wo ich kann.
Bist du gesund Hanny? Ich hoffe das Beste für dich und die Deinen.
Will schliessen für dies Mal, schick mir das Postsäckli mit 1 Paar Socken, 1 Hemd. Esswaren brauchst nicht zu schicken, nur einen langen Brief. Kann nicht mehr schreiben, ziemlich kalt und dunkel im Zimmer.

Leb wohl, mein Hanny, ein Kuss von mir.
Joggeli
HD Sdt. Glauser J.
U.O.S. HD Insp. ter 1

Der asiatische Nachbar ist Vater eines Mädchens geworden. Der Hausmeister gratuliert ihm zur Geburt des Kindes.
“Wie heisst sie denn, die Kleine?”
“Vagina”, antwortet der stolze Papa.
In der Regel vermeidet es der Hausmeister, sich in persönliche Angelegenheiten der Blockbewohner einzumischen. Hier sieht er aber dringenden Handlungsberdarf und bittet den Nachbarn in sein Büro. Über “Vagina” lässt sich nicht an der Haustür diskutieren.
Höflich, aber eindringlich erklärt der Hausmeister dem frischgebackenen Vater, was das Wort “in diesem Land” bedeutet und wie geplagt Tochter Vagina mit ihrem Namen spätestens in der Schule wäre. Ja, sogar der Lehrerin könnte es peinlich sein, ihre Schülerin anzusprechen.
“Ich möchte aber einen Namen mit V, denn mein Name beginnt auch mit V”, gibt der Mann zu bedenken.
“Bald ist Valentinstag”, überlegt der Hausmeister, “wie wäre es denn mit Valentina?”

Herr V. wird sich eine eventuelle Namensänderung überlegen.

Anemonen
(Foto: A.P.)

“C., der Optimist mit Lebenserfahrung” schickt Fotos von seinen Enkeln. Die Kinder tummeln sich übermütig auf einer Wiese, feuerrot von Anemonen. Oft fotografiert C. das Meer, den Strand, rauf und runter bei jedem Wetter, die Wolken, die Palmen. Vor den Grosskindern will er sich seine Sorgen nicht anmerken lassen.
Aus seinem Mail vom 09.02.2015:

... es geht ums überleben, nicht nur für uns. persien mit atombombe wird die ganze welt bedrohen. alle stecken ihren kopf im sand und wollen nicht die mahnrufe hören !!!! ...
die juden werden langsam aber sicher europa verlassen, und europa wird stecken bleiben … nicht nobelpreise, sondern hass, ungedult, blut und tod .
heute habe ich gehört, dass england eine sondersitzung im parlament einberufen hat zum antisemitismus.
(In England wurden im vergangenen Jahr 1’168 antisemitische Taten registriert, Zeit online 05.02.2015, blogk)
auch england wird ohne juden weiterleben müssen …
so stehts um “Gottes auserwähltes Volk”. am ende werden alle in Israel sein. warum hat Er nicht jemand anderen ausgewählt??

Am 27. Januar 2015 wurden an diesen Beitrag über 300 Spam-Kommentare angehängt.

Diese “Eistage” mit “gefühlten” soundso Minusgraden machen einem völlig schlapp. Was kann man an solchen Tagen tun, ausser sich antriebslos und hässlich fühlen und den Tauben beim Balkonversch … zuschauen? (Klar lässt man das Pärchen – sie mit weissen Tupfen auf dem Kopf, er mit blaugrüner Schwanzfeder – aus Mitleid auf dem Sims am undichten Küchenfenster übernachten.)
Man schluckt endlich ein bisschen Vitamin D, kramt sogar ein Schüsslersalz aus der Schrankecke, köchelt wie die Urgrossmutter und neuerdings die Hollywoodstars einen Kohlkopf und wartet darauf, dass das Gefühl, sich unter der Hochnebeldecke auch noch die Bettdecke über den Kopf ziehen zu wollen, vergeht.

Nur die Kleinkrähen werkeln munter, verbauen alles vom Zwiebel- bis zum Bügelbrett.

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Als Dank für die vergangene und zukünftige Zusammenarbeit sind die Mitglieder des Quartiervereins zu Glühwein und Selbstgebackenem eingeladen. Der Kindertreff “Nali” stiftet ein Wunschfeuer, welches an einem windgeschützten Platz in einer grossen Wanne brennt. Ab und zu fährt der Föhn trotzdem kräftig in die Glut und wirbelt Funkenregen auf.
Claudia verteilt kleine Papiertäschchen. Kinder und Erwachsene werfen diese nach und nach in die Flammen, hoffen, dass der dabei gedachte Wunsch in Erfüllung gehen wird. “Oh!” Die Briefchen leuchten kurz in Grün oder Rot auf, bevor sie zu Asche zerfallen.
Man wärmt sich die Hände am Feuer und kehrt dann wieder zurück zum Glühwein im Haus. Kurz vor “Aktenzeichen” brechen einige der Älteren auf.
Ich gehe noch ein paar Schritte mit den Nachbarinnen, die mir – ich bin eine interessierte Zuhörerin – von früher erzählen, wie es vor vierzig Jahren war im Quartier. Beatrice lacht und erinnert sich, dass sie als junge schwangere Frau im Baulift über die Hochhausfassade empor in ihre neue Wohnung einzog.
“Gute Nacht, bis spätestens zum Spaghettiessen im Februar!”
Eigentlich ist heute wieder nichts Besonderes passiert, ausser, man würde solche nachbarschaftlichen Treffen als besonders bezeichnen, wo doch das Hochhausleben in der allgemeinen Meinung anonym zu sein hat.

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Garten im Januar

Mit einer Tüte Vogelfutter unter dem Arm gehe ich über den Pausenplatz in den Garten.
Noch haben die Sonnenstrahlen den gefrorenen Boden nicht erreicht.
Zusammen mit Kleinerbub schütte ich frische Kerne in das Häuschen und schaue, dass alles sauber ist.
Nun läutet die Glocke den Unterricht ein, und mein Helfer hüpft ins nahe gelegene Schulhaus.

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... in diesen Tagen.

Nous sommes ...

Je …
tu …
il …
elle …
nous …
vous …
ils …
elles …

Melchor, Balthasar und Kaspar

Gewundert habe ich mich schon, dass wir in der vergangenen “Heligen Zeit” von Journalisten verschont blieben. So wurden an diesem Unort ungestört Brot gebacken, Krippenspiele eingeübt, gestritten, Kerzen gezogen, unerlaubt Abfall deponiert, eben alles getan, was andernorts auch getan wird, obwohl verboten.
Die Finsternuss, wie wir die Dunkelheit um die Klausenzeit herum nennen, wurde von den Adventsfenstern im Maiglöggliweg und von den unzähligen um alles Mögliche geschlungenen Lichterketten erhellt. Üppig blinkte und flackerte es von den Balkonen Kaspar und Balthasar in den buntesten Farben und Religionen – schwebend über allem der Bethlehemstern in der linken oberen Ecke des Blocks an der Melchiorstrasse.
Morgen wird abgeräumt, es bleiben die “weihnächtlichen” Namen der Strassen und des Quartiers. Gerne blättere ich dann auch in den Schriften dieses Historikers, der sich sicher ist, dass das Hebräische seinen Ursprung in Bern hat, was natürlich von den übrigen Historikern als völlig daneben (שטויות) beurteilt wird.
Kann es sein, dass Bethlehem gar nichts mit einem Beth Lehem (Brothaus) zu tun hat, sondern ganz einfach seinen Ursprung im Wort “Bettel” hat, wie hier zu lesen ist? Oder mit beidem?

Er legt sich ins Zeug, zwar ohne Sicht auf Alpen und Voralpen, aber mit Sonnenschein am blauen Himmel, auf Dächern, Gärten und Tannen, dieser letzte Tag des Jahres. Auf den zugeschneiten Sportplatz hat jemand über Nacht gross und schwungvoll den Namen “Nesh” und ein Herz in den Schnee geschrieben gehüpft – kleine Schuhe, akkurat nebeneinander. Von meinem Küchenfenster aus ist das Werk in seiner vollen Grösse zu sehen. Hoffentlich wird die Botschaft irgendwo im Block estimiert;-)

Die Frauen im Orangen-Riesen-Restaurant tragen weisse Blusen mit Glitzerkragen, helfen freundlich, wenns aus der strapazierten Kaffeemaschine nur spärlich tröpfelt. Überhaupt sind die Mitabeiterinnen und Mitarbeiter trotz des grossen Andrangs richtig gut gelaunt. Der junge Mann, welcher das Kaffeeregal auffüllt nimmt die Melodie im Lautsprecher auf “Near, far, wherever you are” ...
“I believe that the heart does go on …” singt der Kollege beim Pfannenregal, dann lachen beide. Welch ein Glück, dass unser Schiff gerade nicht unter geht!

Seit Tagen hirne ich an diesem Blogbeitrag herum, möchte das Jahr auch hier irgendwie abschliessen, habe Freunde und Familie gefragt, was für sie das Schönste, das Schlimmste von 2014 gewesen sei, welche Wünsche sie fürs neue Jahr hätten. Das sei nicht einfach zu sagen ohne oberflächlich zu werden.

Zum Glück gibt es diesen Beitrag, dem wir uns voll und ganz anschliessen können. Danke!

Die ersten Kracher werden gezündet. Es knistert und knattert.

Mit dem übergangslosen Reinschlafen ins neue Jahr wirds wieder nichts, ihr Silvestermuffel!

Viel Gutes im neuen Jahr und denen, welche die wichtigen Hebel in der Hand halten, wünsche ich einen guten Kopf, eine gute Hand und ein gutes Herz!

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs
von Herzen frohe Weihnachten!

Eis 1

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Fingerhut

Ein Höhepunkt im Leben der versorgten Buben (ca. 1962): das weihnächtliche Theaterspiel. Der junger Lehrer HP. H. engagierte sich in zahlreichen Überstunden und verwandelte sie für einen kurzen Moment in zarte Elfen, links mit Stock der bucklige “Fingerhut” , ...

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Puder

Ausstellung: Museo Nazionale della Montagna,
14 marzo / 11 novembre 2012 (Postkarte von B. )

Gegen Jahresende erhalte ich lästigerweise regelmässig einen besonders klaren Blick für Unordnung. Da werden nicht nur Fadenkörbchen, Schuhschrank, Schnurschachtel und Tee- und Kräutersammlung aufgeräumt, auch der Blog braucht einen Kamm.

Seit dem Sommer 2012 hängt z.B. diese Verführerische in meinem Computer am Seil. Ich erinnere mich, dass ich damals etwas über Frauen schreiben wollte, die erst 1980 als vollwertige Mitglieder in den Schweizer Alpenclub aufgenommen wurden. Natürlich waren nicht alle Männer gegen bergsteigende Frauen, aber ich finde, dass die Befürchtungen der Gegner noch heute zutreffen: Frauen verwischen die Eigenart des Männerclubs, Frauen im Männerclub führen oft zu ehelichen Konflikten. “Der SAC ist eine der letzten Domänen, wo die Männer sich gegen die Aggressivität und die Komplexität der Frauen schützen können” (Die Alpen, Nr.6/2013), Frauen sind unangenehmerweise ebenso gut im Bergsteigen oder … wie die Männer. Komplexität von Alpinistinnen ist auch heute noch gefährlicher als eine Lawine (siehe Bild).

Es ist nicht nötig, alles Gesparte zu “vermusen” (von Mus, nicht von Muse), es gibt auch im Compi einen Kehrichtsack.

Gegen 14 Uhr ist das Café leer – Mittagsruhe im Domicil. Die Frau in der blauen Schürze schiebt den Putzwagen durch eine enge Tür. Auf dem Sims im Korridor Krippenfiguren aus Wolle, Holz und Jute. Darüber auf einem Bildschirm ein verschneites Dorf – abwechseld bei Tag, dann bei Nacht mit Sternenhimmel. An der Decke hängen Buchenäste mit roten Kugeln.
Ich setze mich an einen blank polierten Tisch zwischen Philodendron und etwas Stacksigem, das sich “Bogenhanf” nennt und schaue ein bisschen Tag, Nacht, Tag, Nacht, bis ich beinahe einschlafe. Die blank polierte Kaffeeteemaschine verlangt schriftlich nach einem Zweifränkler. Plumps – heisse Milch zischt ins Glas mit einem Strählchen Kaffee. Hahnenwasser sehe ich keines, was mich erstaunt und freut. Werden alte Menschen nicht dauernd von Pflegepersonal und Angehörigen genervt mit: “Du musst viel trinken. Trinken ist gesund. Weil du nicht trinkst, hast du geschwollene Füsse, bei deinen Medis musst du trinken, in dieser trockenen Luft sowieso …”? Hier braucht’s für Wasser still oder mit Blöterli einen Zweifränkler, schreibt der blank polierte Kühlschrank.

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Sevvehl

Da Ängel ghört zu dene …

Nei, mi Advändschranz isch im Gägesatz zu vilne, wo mer via Blog u Feissbuck si begägnet, ke Hoffart. Verzworglet und unäben isch er worde, obwohl i mit Sidebänder nid gspart ha. Zum Glück hani d’Chrippefigure zur Zyt u schön chönne ufstelle, aber äbe, das hani ja o scho mängisch gmacht.
Hüt hani es Dotze Wiehnachtscharte abgschickt, alli vo Hand gschribe u mit ere Wiehnachtsmargge druf.
Letscht Wuche het mer e Outorin e Wiehnachtscharte gschickt u nes Wiehnachtsgschichtli drzue gleit. Sogar dr Briefumschlag het si verziert mit emene Bildli us em Bluemekatalog. Si het e schöni schwungvolli Handschrift. Ihri bärndütsche Gschichte schribt si uf dr Schribmaschine. Eigentlech isch si Püüri, schribt aber ihrer Idrück vo dr Natur im Seeland, vo de Möntsche u de Tier sit Langem uf. Si het veiechly e Läserschaft drfür gfunge.
Will i dä Monet hie no nüt Adväntlechs ha gmacht u scho wider dr Vollmond verpasst ha, tueni itz die Ängelsgschicht hie i blogk:

Was isch Fröid?
Das het e so eifach tönt denn, wo vor paarne Tag der Petrus em chlyne Ängeli dr Uftrag het gä, äs chönnt doch mit de Himmlische Heerschaare uf d’Ärde abe go u die grossi Fröid go verkündige.
Mitnä hets nüt müesse. Drum het äs o nüt Schwärs müesse desume schleipfe. Äs söll nume d’Ouge offe ha u ds Härz, de chömm de das scho guet. D’Fröid sig e reini Härzensaaglägeheit, die gwichti nüt u sig glych schiergar ds Wichtigschte.
Mit em ne liebe Schubs het dr Petrus ihns uf d’Reis gschickt. U äs isch de mitgfäcklet u isch zmitts i dere Glitzerwulche vo Ängelsflügle u tanzende Stärne uf d’Ärde abe cho.
Äs het si Sach rächt wölle mache. Drum isch es fasch Tag un Nacht ungerwägs gsi, gäng parat, dr Fröis z’begägne. Dür verstopfti Stroosse u mit Möntsche überfüllti Warehüser isch äa gruederet. E, wie isch das es Drück gsi allne Orte.
Zum chly Verschnuufe isch äs ou öppe i ne Chilche. Dört hei Holzarbeiter mit Sorgfalt u Gschick Tanne für ds Wiehnachtsfescht ufgstellt. Die Prachtsböim hei so verfüehrerisch nach Harz u Waldfüechti gschmöckt. Das isch es schöns Erläbnis gsi.
Drufabe isch äs de albe wider loszoge, het i grossi u chlyni Gschäfter inegluegt, i Schuelhüser, Altersheim u i ds Spital. Die Fröid het doch amene Ort müesse si. Wenn äs nume gwüsst hät, wo. Jedi Kasse het äs abklopfet, jede Computer, Dateschutz hin oder här, usgwungeret u Händys u Läptöp kontrolliert. Aber niene, gar niene het äs e Taschte gfunge mit em Ufdruck “Fröid”.

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