sei das Quartier, meint Sabine Schärrer, Tochter der Quartierarchitekten Hans und Gret Reinhard im heutigen Interview (noch nicht online). In architektonischen Fragen bin ich mit ihr zu 70% einverstanden, in sozialen zu 5%. Aber wie sollte es anders sein? Schliesslich wohne ich hier und sie in der Elfenau.

Nein, nein, „von einem Ghetto zu reden wäre eindeutig verfehlt“, sagt sie. „Allen, die das sagen, würde ich das Quartier ganz gerne mal zeigen.“ Tja:

Quartierrundgänge
sind eben
nicht
das Leben.

Und die Vereinigung für Beratung, Integrationshilfe und Gemeinwesenarbeit (VBG), deren Präsidentin sie ist, finde ich, gemessen an Geld und Auftrag, die unprofessionellste Institution, die wir hier in Bern haben. Aber ich möchte unserem Quartierverein, der im Vergleich ein Ausbund an Professionalität und abhängig von eben dieser VBG ist, keine Probleme machen, indem ich hier zu viele Müsterchen loswerde. Vielleicht später einmal. So manches ist zu gut, um nicht gebloggt zu werden. Oft wünsche ich mir, alle hier hätten eine andere Sprache und Schrift auf ihrem Internet, wie bei Lila, die gelassen über die Kibbuz-Vollversammlungen bloggen kann.

Damit schliessen wir die Serie: „Unser Quartier von aussen betrachtet,“ mit – sagen wir mal – gemischten Gefühlen.