La Lune


Babar

... sagt Baldula das Gespenst zu den Kindern:
“Dank euch habe ich grossen Spass gehabt bei König Babar. Aber ich muss schon sagen, dieses aufregende Leben ermüdet mich. Ich kehre nun auf mein Schloss zurück.”
Aus: De Brunhoff, Laurent: Babar und das Gespenst, Diogenes 1981

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Sternennacht

Seit seiner Ankunft in Arles am 8. Februar 1888 kreisen Van Goghs Gedanken ständig um den „Nachteffekt“. Im April 1888 schreibt er seinem Bruder Theo: „Ich brauche eine Sternennacht mit Zypressen oder vielleicht über einem reifen Weizenfeld“. Im Juni äußert er dem Maler Emile Bernard gegenüber: „Wann werde ich endlich diesen Sternenhimmel machen, an den ich immer denken muss?“ und im September schreibt er seiner Schwester: „Es will mir oft scheinen, dass die Nacht noch farbiger ist, als der „Tag“. Im gleichen Monat verwirklicht er dann endlich das Projekt, das ihn schon so lange verfolgt.

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rusalka

Silberner Mond du am Himmelszelt,
strahlst auf uns nieder voll Liebe.
Still schwebst du über Wald und Feld,
blickst auf der Menschheit Getriebe.

Aus: Rusalka – Lyrisches Märchen von Antonin Dvořák.
Aufgeführt 2017/2018 in der Oper Leipzig
Rusalka: Olena Tokar
Foto: Kirsten Nijhof 2017

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... in dieser sonderbaren Zeit.
Letztes Wochenende las ich in der Zeitung, dass “die Alten ab Montag wieder am sozialen Leben teilnehmen dürfen, natürlich mit den gegebenen Vorsichtsmassnahmen”. Merci vielmal, ihr Erlauber, aber auf Kommando ist das gar nicht so einfach. Für die Tramfahrt zur Dentalhygienikerin – seit Jahren am selben Ort direkt an meiner ÖV-Linie – hielt ich im Fahrplan nach Hindernissen Ausschau wie Baustellen, Unterbruch der Geleise oder Verschiebungen der Haltestelle.
Die Zähne waren sehr gut und bald auch blitzsauber. Ohne den traditionellen Zwischenhalt in der Buchhandlung strebte ich gleich nach der Behandlung meinem heimischen Quartier zu, ein bisschen erschrocken über den Ausflug ennet die Kirchenfeldbrücke.

Anfangs der Woche schien der Mond schon wieder hell auf mein Bett. Heute verbirgt er sich voll hinter den regenschweren Wolken.

Zum zauberhaften Animationsfilm, von dem ich leider nur den Trailer veröffentlichen darf:

Marooned tells the story of a cantankerous and selfish robot named C-0R13. Stranded on an abandoned lunar outpost, C-0R13 longs to return to Earth. With a partially built ship and his last power source, this determined robot will stop at nothing to achieve his goal. When C-0R13 accidentally stumbles on a deactivated robot named A-L1C1A, his character and his mission are put to the test when his naive little friend helps him learn what it truly means to be selfless.
Text: AWN.com

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... Und Grossmutter? Sie habe immer weggewollt, sagte sie, zu aufwendig sei es, hier Landwirtschaft zu betreiben. “Irgendwohin, wo die Weiden und Äcker flach sind.” Und schmunzelnd fügte sie jeweils an: “Warum nicht nach Russland – oder Schaffhausen?” [...]
Sie begann, Gedichte zu schreiben. Immer des Nachts, wenn die Arbeit ruhte. Gedichte über ihren Vater, ihre Mutter, über das Leben in den engen Gassen von Albinen, über eine Geburt, eine Beerdigung [...]
und über den Mond, der ihr Trost und Kraft spendete.

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Pitschi

Bild aus: Fischer, Hans (fis):
Pitschi – Das Kätzchen, das immer etwas anderes wollte.
Eine traurige Geschichte, die aber gut aufhört. Wolfsbergdrucke, Zürich 1948

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Eindrücklicher Terence Stamp mit Lullabye aus *Unfinished Song, 2012.

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vollmond im Februar

“Keine Ahnung, wieso ich darauf komme, aber glaubst du, Miraculix, dass es ausserhalb der Erde auch Leben gibt?”
“Die Antwort ist irgendwo da draussen, Asterix.”

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The visitors

Bild von Lindy Norton

Wolfsmond nennen die Algonkin den Jauar-Vollmond, lese ich, während Wolken den Blassen überfahren und aus dem angekündigten Himmelsspektakel trotz weitem Herauslehnen aus dem Fenster nichts wird.
(Nichts-Werden trotz Ankündigung ist in anderen Situationen erwünscht!)

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The moon was nearly full …

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Zwerge unter Grossen

Kleine pelzige Tiere, die sich nur im Dunkel der Nacht herauswagen, huschen auf der Suche nach Nahrung über die Bäume.
Der Mond ist in der letzten Zeit wieder grösser geworden. Pernix und Viva nicht mehr. Aber ihre Jungen sind gewachsen. Satt und zufrieden sind sie eingeschlafen.
Auch im riesigen Wald der Urzeit ist es gut, nicht allein zu sein, ganz gleich, wie gross man ist.

Wiesmüller Dieter : Pernix – Die Abenteuer eines kleinen Sauriers im Urzeitwald, Sauerländer 1992, ISBN 3-7941-3434-6

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Mond Stadt Bern

Franz Niklaus König
Die Stadt Bern im Mondlicht
t, 1810 (vom Muristalden aus gesehen)
Der Bund, 19-06.2019, S. 29

Ausstellung Kunstmuseum Bern zum Thema Mond Clair de lune, 18.06.2019 – 20.10.2019

Mond ueber Merligen

Foto vom 12.09.2019, 20:28, Blick vom Schiff aus nach Merligen.

Die Merliger, so sagt die Geschichte, versuchten schon in alten Zeiten, das Mondlicht mit dem Netz aus dem See zu fischen, um damit ihr neues, fensterloses Gemeindehaus auszuleuchten.
Dieses Foto habe ich auf der 10. Feierabendfahrt mit meinen früheren ArbeitskollegInnen, die längst zu meinen FreundInnen zählen, gemacht.
Auf dem kleinen Dampfer “Blümlisalp” essen wir etwas Feines, sprechen über Bücher, Reisen, Filme, Sport, Skuriles, Trauriges, was der Alltag so bringt. Dann stossen wir an auf alle unsere Geburtstage in diesem Jahr und auf das Leben.

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Mondlandung

Am 21. Juli 1969 stieg Edwin “Buzz” Aldrin als zweiter Mann aus der Landefähre und steckte das Berner Sonnenwindsegel noch vor der amerikanischen Flagge in den Boden des Mondes. Die Universität Bern feiert über 50 Jahre Weltraumforschung vom 28. Juni bis 4. Juli 2019. (Quelle: Uni Bern 2019)

Die Berner, Bernerinnen mitgemeint, sind die sprichwörtliche Langsamkeit. Deshalb freue ich mich, eine Ausnahme präsentieren zu dürfen.
In einem spannenden Artikel (NZZ, 12.07.2019), berichtet Herbert Cerutti, dass ein Mechaniker ein Schweizer Kreuz in den Stab des Sonnenwindsegels eingraviert hatte. So stand unsere „Flagge“ vor den Stars and Stripes auf dem Mond.
Ich persönlich habe mich in den vergangenen 50 Jahren mit dieser Mondlandung abgefunden, nachdem ich sie jahrelang für einen supersuperguten Fake hielt. (Ich war die Einzige in der Blogk-Familie.)

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Recherchen in klaren, ruhigen Vollmondnächten sind mir die liebsten.
Da finde ich lange Gesuchtes am besten – und auch Nichtgesuchtes:

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