La Lune


Mond Stadt Bern

Franz Niklaus König
Die Stadt Bern im Mondlicht
t, 1810 (vom Muristalden aus gesehen)
Der Bund, 19-06.2019, S. 29

Ausstellung Kunstmuseum Bern zum Thema Mond Clair de lune, 18.06.2019 – 20.10.2019

Mond ueber Merligen

Foto vom 12.09.2019, 20:28, Blick vom Schiff aus nach Merligen.

Die Merliger, so sagt die Geschichte, versuchten schon in alten Zeiten, das Mondlicht mit dem Netz aus dem See zu fischen, um damit ihr neues, fensterloses Gemeindehaus auszuleuchten.
Dieses Foto habe ich auf der 10. Feierabendfahrt mit meinen früheren ArbeitskollegInnen, die längst zu meinen FreundInnen zählen, gemacht.
Auf dem kleinen Dampfer “Blümlisalp” essen wir etwas Feines, sprechen über Bücher, Reisen, Filme, Sport, Skuriles, Trauriges, was der Alltag so bringt. Dann stossen wir an auf alle unsere Geburtstage in diesem Jahr und auf das Leben.

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Mondlandung

Am 21. Juli 1969 stieg Edwin “Buzz” Aldrin als zweiter Mann aus der Landefähre und steckte das Berner Sonnenwindsegel noch vor der amerikanischen Flagge in den Boden des Mondes. Die Universität Bern feiert über 50 Jahre Weltraumforschung vom 28. Juni bis 4. Juli 2019. (Quelle: Uni Bern 2019)

Die Berner, Bernerinnen mitgemeint, sind die sprichwörtliche Langsamkeit. Deshalb freue ich mich, eine Ausnahme präsentieren zu dürfen.
In einem spannenden Artikel (NZZ, 12.07.2019), berichtet Herbert Cerutti, dass ein Mechaniker ein Schweizer Kreuz in den Stab des Sonnenwindsegels eingraviert hatte. So stand unsere „Flagge“ vor den Stars and Stripes auf dem Mond.
Ich persönlich habe mich in den vergangenen 50 Jahren mit dieser Mondlandung abgefunden, nachdem ich sie jahrelang für einen supersuperguten Fake hielt. (Ich war die Einzige in der Blogk-Familie.)

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Recherchen in klaren, ruhigen Vollmondnächten sind mir die liebsten.
Da finde ich lange Gesuchtes am besten – und auch Nichtgesuchtes:

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Eine Pionierin

Durch ein Teleskop bestaunt eine wissbegierige Maus jede Nacht den Mond. Ihre präzisen Beobachtungen führen sie zum überraschenden Ergebnis, dass der Mond eine riesige Kugel aus Stein ist. Als sie aber versucht, ihre Artgenossen über den steinernen Himmelskörper aufzuklären, stösst sie auf Unglauben. Jede Maus sollte schliesslich wissen, der Mond ist aus köstlichem Käse gemacht! Beherzt, das Gegenteil zu beweisen und ermutigt durch eine erfahrene Flieger-Maus (der gealterte Protagonist aus “Lindbergh”), entschliesst sich die kleine Maus, zum Mond zu fliegen.

Fabienne Eisenring, ganzer Text hier

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Osterferien in der Camargue.
Die Kleinkrähen lesen in den alten Lustigen Taschenbüchern, während der kalte Wind um den Wohnwagen bläst. Aus der Schweiz erhalten wir die Schreckensnachricht, dass Notre Dame de Paris brennt und der 96 Meter hohe Spitzturm eingestürzt ist.

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Nach Westen

Frühlings-Vollmond im Westen, heute um 06:41 Uhr – aber Ostern muss noch warten.

Mucksmäuschenstilles Publikum, als des Königs sensible Stimme durch den Burghof schallt : “Day after day, alone on a hill …”
Als nächste Programmnummer wäre eigentlich “Roll over Beethoven” vorgesehen, aber ein Zwischenrufer schreit: “Satisfaction” und wird sogleich vom Publikum kräftig unterstützt. Es kommt, was bei diesem vermaledeiten Song immer kommt: unsere Rock’n’Roll-König fällt in der munzigen Pause zwischen “get no” und “satisfaction” in einen jähen rhytmischen Abgrund – in ein leeres Nichts.
Lachen.
“Buuh!” “Nochmal das Ganze!” ”Üben!” “Abdanken!”
Tief beschämt schleicht der König in den Thronsaal, legt Krone und Hermelinmantel auf den Thron, stutzt dann Bart und Haar, schnappt Reisetasche und Gitarre und verlässt das Schloss durch eine Hintertür.

King III

Freundlich leuchtet der Mond in dieser Nacht. Der König maschiert zügig durch den grossen Wald, zwischen den Baumwipfeln sieht er die Sterne blinken. Seltsam leicht ist es ihm ums Herz …

Nach:
Kriegel, Volker (Text und Ill.) : Der Rock’n’Roll-König, rororo, 1997,
ISBN 3-499-15363-7

Am Schluss der Geschichte kommt es zu der hinreissendsten Session, einer jener Sternstunden, von der wir alle ein Leben lang träumen:

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... noch ohne Bild.

Sehr gerne leite ich alle LeserInnen weiter zu dem amüsanten Februar-Vollmondbeitrag nach hier

Nachdem ich mit diversen Tastenkombinationen gestern früh versuchte, meinen Computer zum Leben zu erwecken, mir dabei mit gedrückt halten, ausschalten, Kabel aus- und wieder einstecken die Finger verrenkt hatte, sandte ich meinem Gewährsmann für solche Probleme einen Notruf. Aus dem Elsass, wo er in den Ferien weilte, rief er mich gleich an, lotste mich erneut durch die Tastenkombinationen, nicht ohne mich auf das methusalemische Alter des Geräts von 10 Jahren hinzuweisen.
Bereits einige Stunden später klemmte sich der Fachmann die Maschine – samt Leuchtkäfer im Vollmond- unter den Arm, um sie in seiner Werkstatt zu obduzieren.

Illustration zum Vollmond nachgereicht:

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Hathor 3

Bild und Text aus: Gallant, Marc: Das Kuh Buch, Sauerländer 1984, ISBN 3-7941-2521-5

3000 v. Ch. – 2000 v. Ch.
Sehr viel geht in dieser Periode vor sich, aber die Kühe denken vor allem über Hathor nach, eine elegante, gehörnte Kuhgöttin im Niltal. Bei Erwähnung ihres Namens fallen sie schier in Ohnmacht.
Hathor fing klein als lokale Göttin an, aber jetzt hat sie einen prominenten Platz im ägyptischen Pantheon inne. Sie ist Muttergöttin, Göttin der Liebe und Freude, und sie ist überdies Göttin der Musik und des Tanzes – beides von besonderer Bedeutung für die Kühe …

Zum letzten Vollmond des Jahres 2018

Nuit bleue

Paul Klee – Nuit bleue, 1937.
Foto: artnet, abgerufen am 18.12.2018)

Mickey Mouse

Laughter is timeless.
Imagination has no age.
And dreams are forever.

Walt Disney (1901 – 1966)

Chagall

(Aus “Sibir” : Abraham Sutzkever, Gedichte, Marc Chagall, Illustrationen, Jerusalem, Bialik Institute 1957)

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Buchumschlag

Ein Buch zu lesen in einer September-Vollmondnacht:
Camilleri, Andrea : Die Revolution des Mondes, Nagel & Kimche, 2014, ISBN 978-3-312-00602-1

Als 1677 in Sizilien der Vizekönig stirbt, reiben sich die Staatsräte die Hände: endlich können sie sich nach Herzenslust bereichern. Doch sie haben nicht mit der jungen Witwe gerechnet, der unbeschreiblich schönen Eleonora di Mora.
27 Tage lang ist sie Vizekönigin von Sizilien und so mächtig, wie kaum eine andere Frau ihrer Zeit.
Eleonora di Mora lehrt die korrupten Adeligen und Pfaffen das Fürchten. Sie hilft den Armen und setzt Reformen durch. Schon feiert das Volk sie als Retterin – da wird sie vom König abberufen.

Die Revolution dauerte einen Mond lang; historisch ist es die aufflackernde Ahnung einer gerechteren Welt.

(Aus der Verlagsbesprechung)

Süsser Mond

Sicher hat der Pâtissier bei diesem Kunstwerk nicht an den Vollmond gedacht, ist hier doch höchste Konzentration gefordert. Die hauchzarten Schoggispiralen und -ringe werden, man glaubt es kaum, mit einem handfesten Stück Metallrohr aus dem Baumarkt “gezaubert”.

Cornelia, la Pâtissiére und meine liebe Nichte schreibt:
Das Gelbe ist eine Krustenpraline (wie ein Kirschstängeli) und das andere ist Schokoladendekor mit Blattgold.

Einen schönen Blick auf den Vollmond!

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