La Lune


Krümelmonsters Lied an den Mond

(more…)

Nach und nach …

Vollmondorchester

... landeten immer mehr Mitglieder des Vollmondorchesters
auf dem Mond ...

(more…)

Netzwerk im Mondschein

Ernst Kreidolf, 1863-1956 : Cipripedium – Frauenschuh

Der Mond von Christian Morgenstern

Wumbaba

”... der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget …”

... der weisse Neger Wumbaba – Kleines Handbuch des Verhörens (Kunstmann, 2004, SBN 978-3-88897-367-3)

Text: Axel Hacke
Illustrationen: Michael Sowa

Galileo

“Die Oberfläche des Mondes ist nicht glatt und regelmässig, sondern im Gegenteil, rauh und uneben …”

Nacht für Nacht blickte er durch sein Teleskop und schrieb alles auf, was er beobachtete.

Das päpstliche Gericht verurtelte ihn dazu, den Rest seines Lebens in seinem Haus, abgeschlossen von der Welt und unter Bewachung zu verbringen. Aber Galileo hatte noch immer die Sterne im Sinn, und niemand konnte ihn daran hindern, über die Wunder des Himmels und die Geheimnisse des Universums nachzudenken.
Und selbst, als er erblindete, konnte niemand verhindern, dass er seine Ideen an andere weitergab bis zu dem Tage, als er starb.
Aber die Ideen lebten weiter.

Aus: Sís, Peter : Der Sternenbote, München: Hanser, 1996, ISBN 978-3-446-18689-7

In dem hohen, breiten Ehebett verkroch sich Grossmutter an den äussersten Rand, so weit wie möglich entfernt von ihm, so dass sie häufig heraus fiel.
Wenn bei Vollmond Licht durch die Läden der Türen drang, die zum Laubengang führten, und den Rücken ihres Mannes beschien, fürchtete sie sich nahezu vor diesem seltsamen Fremden, von dem sie nicht einmal wusste, ob er schön war oder nicht, sah sie ihn doch genau so selten an wie er sie. (...)
Auch er zog sich, korpulent wie er war, so weit an den Rand des Bettes zurück, dasss er ebenfalls hin und wieder heraus fiel, und so waren beide stets mit blauen Flecken übersät.

Aus: Agus, Milena : Die Frau im Mond, Hoffmann & Campe, 2007

Gartenschlaefer

(Selbst vom kleinsten Papierchen wie dieser Briefmarke kann man etwas lernen.)

Hinter trüben Wolken versteckt nahm er zu, bis er gestern Nacht dann hell auf mein Bett schien. Dabei hätte ich in den vergangenen Wochen viel Zeit gehabt, neben Husten und Fiebern, ihm ein bisschen beim Vollmöndeln zuzuschauen.

(more…)

Quint Buchholz

(Bild: Quint Buchholz)

seiltänzer

fasst
fuss
auf wenig

fusst
fast
auf nichts

setzt
fuss
vor fuss

hoch
über
köpfen

Kurt Marti, 31.01.1921 – 11.02.2017

Graue Wolken hängen über den Alpen. Wacker macht die Sonne den Versuch, sie zu durchbrechen. Heute früh hat der Regen einen grossen Teil des Schnees weggewaschen.

12:33:58 Uhr ist der Januar-Mond voll. Mit einer nächtlichen Aufklarung ist nicht zu rechnen, denn Schnee ist angesagt.

O süßer Mond, o holde Nacht,
wenn Ruhe thront, nur Liebe wacht,
wenn Ruhe thront, nur Liebe wacht.

(Otto Nicolai: Mondaufgang aus der Oper Die lustigen Weiber von Windsor,
Aufnahme vom 26.11.2016)

(more…)

Schon wieder ein voller Mond! Und weil die Romantik in diesem Blog immer zu kurz kommt, richte ich mal mit der vollen Kelle an.
Aber nicht nur deshalb. Ich liebe die Songs von dieser Frau. Neben ihrer Musik kann sie auch Humor. Dass Männer Panzer und geklonte Schafe nach ihr benennen, hält sie in ihrer Kunst nicht auf: “Es gibt einfach keine bäääääähd publicity”.
Beeindruckend ist auch die Gründung ihrer “Imagination Library”. Eltern können ihr Kind anmelden, damit es von der Geburt an bis ins Kindergartenalter jeden Monat ein Buch geschenkt bekommt. “Book Lady” Dolly Parton hat Kindern Millionen von Büchern geschenkt.

(more…)

Den “Supermond” werde ich unter diesem Hochnebel wohl verpassen .
Macht nichts, denn am 25. November 2034 gibt es wieder einen in der ähnlichen Konstellation;-)

(more…)

The cat

Aus: Kipling, Rudyard: Mowglis Brüder, Holzschnitt von Christopher Wormell, Aarau : Sauerländer, 1994

”... and when the moon gets up and night comes, he is the Cat that walks by himself, and all places are alike to him. Then he goes out to the Wet Wild Woods or up the Wet Wild Trees or on the Wet Wild Roofs, waving his wild tail and walking by his wild lone.”

Rudyard Kipling: Just so stories

Die Riesin

Zeon und Zenobia lebten lange Zeit zusammen, so lange, wie Riesen leben.
Im Sommer kam es vor, dass sie unter freiem Himmel einschliefen, und wenn Reisende, die sie nicht kannten, an ihnen vorbeizogen, dann hielten sie die schlafenden Riesen für Berge.

Wilsdorf, Anne:
Die Riesin, Zürich : Diogenes, 1978, ISBN 3-257-00606-3

(Anne Wilsdorf widmete ihr Buch ihrem Onkel.)

(more…)

Taj Mahal

Foto von hier

Das Vollmondbild für heute mache ich passend zu den beiden vorhergehenden Beiträgen – Taj Mahal bei Vollmond, das Grabmal eines Herrschers zum Gedenken an seine grosse Liebe (vor ca. 385 Jahren).

(more…)

Yola im Vollmond

Nach ausgiebigen Anproben hatte Yola ihren Panzer gegen ein kleines Grünes eingetauscht. Schick und schlank sehe sie aus, fanden ihre Freunde. Aber in der Nacht lag Yola lange wach. Statt wie gewohnt mit einem Dach über dem Kopf, fühlte sie sich klein und schutzlos unter dem weiten Himmel mit Vollmond.
(Kessler, Siglint: Yola erfüllt sich ihren Wunsch, ISBN 9783794145911)

(more…)

Next Page »