Salinen

(Postkarte aus der Rue de la Poissonerie)

Früher stand er mit seiner Kamera während der ganzen Sommersaison am Kanal, fotografierte Familien und Pärchen vor Fischerbooten und Leuchtturm. Die Bilder konnten über ein paar steile Treppenstufen in seinem Lädelchen in der Rue de la Poissonerie noch am gleichen Tag abgeholt werden. Besonders hübsche Ferienbilder kamen als Werbung in den Schaukasten am Quai Colbèrt.
In vielen Sommern kauften wir dort unzählige Postkarten: Salinen mit oder ohne Flamingos im Flug oder äsend, Stiere auch im Flug (über Abschrankungen in der Arena) oder grasend zwischen den Etangs, Sonnenblumen- und Lavendelfelder, Pferde mit Mähnen im Wind mit oder ohne Reiter, blumenumrankte Fenster in engen Gassen, Olivenbäume und -seifen und natürlich Strand und Meer bei jeder Tageszeit.
Nun hat der inzwischen ältere Herr mit seinen eigenen Händen den Laden umgebaut. Die enge Treppe ist weg und es gibt noch mehr Drehständer für Postkarten. “Im Winter habe ich ja sonst nichts zu tun”, meint er und freut sich, dass wir sein Werk rühmen. Ich beschliesse, dieses Mal von meiner Postkarten-App nur wenig Gebrauch zu machen und kaufe 20 Postkarten mit Flamingos im Flug oder äsend im Morgenlicht … siehe oben. Meine Tochter (2nd, female) hat sich um den zeitraubenden Markenkauf zur Post begeben, weil man meist in einer langen Schlange anstehen muss.
Auf dem Campingplatz frage ich nach dem Briefkasten. “C’est moi, la boîte aux lettres”, sagt der Mann an der Réception “die Leute haben un portable”. (Auf die Internetverbindung in dieser Region ist allerdings wenig Verlass).
Ich hoffe, dass der Mann mit den Postkarten nicht zu sehr in die roten Zahlen rutscht und wenigstens die Exemplare mit dem sonnenbadenden Mann, bekleidet mit nur zwei Sombreros, gut laufen. Wenn es nach meiner Enkelin geht (bald 11 J.), sieht die Zukunft dieser Ferienpost nicht so trüb aus, geht doch ihr Taschengeld hauptsächlich weg für Postkarten, und dann noch für eine geräumige Sammelschachtel mit Deckel.

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Netzwerk im Mondschein

Ernst Kreidolf, 1863-1956 : Cipripedium – Frauenschuh

Der Mond von Christian Morgenstern

... die Füsse baumeln lassen!

Hoch hinauf

Im Schweisse deines Angesichts sollst du deine Koffer Taschen packen (1. Moses 3,19). Die Zeitungen sind gebündelt, der Kehricht im richtigen Sack entsorgt und die Grünabfälle kompostiert worden. Rechnungen bezahlt, altes Brot gewürfelt und im Backofen getrocknet, Beeren als Gelee und Konfi in Gläsern eingeschlossen usw.
Der mazedonische Nachbar, grosser Hobbygärtner mit Riesenzucchetti wollte sie nicht in sein Heimatland mitnehmen und beglückte uns damit. Also auch diese noch gerüstet und gedämpft der Familie zum Znacht vorgesetzt. Nun soll mir bitte niemand mehr seine Reste bringen.

Dieses Jahr verabschiede ich mich weder mit einer Windrose, einem Winddrachen, noch mit einem Lavendelbusch, obwohl es, wie schon seit Jahrzehnten, wieder dem Delta zwischen den beiden Rhonearmen zu geht.

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Frise

(Zeichnung: 2nd3rd, male)

Auf dem Schulweg treffen meine Enkelin und ich zwei Jungen aus der Oberstufe.

Ich: “Tschou zäme! Naïm, hesch e nöii Frise (Frisur)?”
Naïm: “Ja, warum?”
Ich, bewundernd: “Nid schlächt.”
Naïm: “Merci!”
Ich zur Enkelin: “Dä heisst doch Naïm, oder?”
Enkelin: “Ja, Naïm Bello Safi, gloube-n-i.”
Ich: “Villicht ender Naïm Ben Tissafi?”
Enkelin: “Cha si, das wär’ zu schön gewesen.”

Die Geburtenrate im letzten Jahr ist angestiegen, während die Sterberate gesunken ist. (Es gab leider im vergangenen Jahr keine Epidemien und eine nur schwache Grippewelle).
Auch der Brustpunkt ist wieder bei unzähligen Frauen gesunken. Das erfahre ich Zweitleserin in Brigitte Woman Heft 6/2017 “Weiblich rund und schön”. Hier gibt es eine Adresse für Schnittmuster, welche diesem Umstand Rechnung tragen. Darauf hätte ich nun wirklich ohne Brigittes Hilfe kommen können, aber besonders im Juni habe ich für so etwas einfach keine Zeit. Hier sei noch hurtig eine weitere Alterserscheinung vermerkt: Ich habe nur noch zwei Hände im Gegensatz zu früher, als ich mit dreien mindestens eine zu wenig hatte. Dieses Handicap ist mir erst heute klar geworden, als ich im Garten feststellte, dass ich die Schneckenkörner (für die 3. Hand) an der Tramhaltestelle vergessen hatte. Die Schnecken zermalmten vor Freude das zarte Rüblikraut.
Schon wieder komme ich, endlich mal wieder bei meinem Blog, vom Hundertsten ins Tausendste.

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Wumbaba

”... der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget …”

... der weisse Neger Wumbaba – Kleines Handbuch des Verhörens (Kunstmann, 2004, SBN 978-3-88897-367-3)

Text: Axel Hacke
Illustrationen: Michael Sowa

Um 3 Uhr morgens höre ich vor meinem Fenster eine Frau nach ‘William, William’ rufen, wieder und wieder, in einem rauen, theatralischen Flüstern. Warum genau sie flüstert, ist mir schleierhaft, denn ihr Hämmern an Williams Haustür könnte Tote erwecken. Danach gebe ich den Versuch zu schlafen auf, gehe nach unten, schleiche mich auf Zehenspitzen an dem schlummernden Habicht vorbei, setze mich draussen auf einen umgedrehten Blumentopf und rauche eine Zigarette. Der Himmel ist tiefschwarz und sternenklar, ...

Das bin natürlich nicht ich, sondern Helen Macdonald, u.a. Lyrikerin und Falknerin in “H wie Habicht”.

Ich erwache etwas nach sechs Uhr. Wie jeden Morgen seit 22 Jahren gilt ein erster Kontrollblick meinem rechten Fussgelenk. Was kann ich heute von ihm erwarten? Fuss durchstrecken, Zehen bewegen, aufstehen, Gelenk bewegen. Dann etwas “Pferdesalbe” einmassieren. Der grüne Gelee heisst in der Schweiz “Sportbalsam”. “Die Leute sollen nicht glauben, darin würden Pferde verarbeitet”, erklärte mir die Apothekerin. Einen Moment lang riecht es stark nach Kampfer und Menthol. Auch Rosmarin und Arnika sollen darin enthalten sein.
Pfingstmontag ist bei mir ein praktischer “Aufschiebetag”: PostZeitungenWäscheSchuheGartenFenster …
Das Wetter ist bewölkt. Soll ich ein paar Runden schwimmen gehen? Seit Mitte Mai (bei 15,5°) bin ich in “meinem” Hausbad angebadet.. Einige der Alten sind leider nicht mehr (noch nicht?) gekommen. Hermann mit dem Kunststoffbein, Käthi und Susann fehlen.
Auch Stammgast Aschi konnte die neue Saison nur kurz geniessen. In seiner Todesanzeige Ende Mai stand: Auf seiner geliebten Schwimmrunde hat sein Herz aufgehört zu schlagen.
Leider musste ich bis jetzt auf die Begleitung meiner Nachbarin verzichten. Sie hat Herzprobleme und muss sich im Moment schonen. Zahlreiche Vormittage verbrachten wir schwimmend und plaudernd im Wasser, tranken anschliessend eine Schale (Milchkaffee) auf der Terrasse und fuhren mit dem “Bössli” (Bus Nr. 27) heim.

Eigentlich kommen Gratis-Gesundheitsmagazine bei mir ungelesen ins Altpapier, aber heute blättere ich doch im TopPharm-Ratgeber. Die ganze Woche hindurch erzählten mir die Leute über Krankheiten, sei es über die eigenen oder diejenigen von Angehörigen: Herzoperationen, Spitalkäfer, Aneurysmen, Alzheimer, Schulterbruch, künstliche Hüftgelenke, Knieprobleme, Magersucht, Grauer Star …
Das Ratgeber-Thema sind die Ferien: Schwitzen, Sonnenbräune, Fuss- und Venenpflege, Infektionen, Sicherheit im Wasser, Leberentzündung und ein Less-Sugar-Tortenrezept. Ich lese alles, hauptsächlich wegen der Enkelkinder. Anschliessend schlucke ich drei Kapseln Schwarzkümmelöl – nützt’s nüt, so schad’s nüt. (Die alten Ägypter schwörten darauf und Haddsch Boras hat das Wunderöl natürlich auch im Sortiment.). Abends trinke ich als Tee-Hasserin jetzt regelmässig einen Säuren-Basen-Kräutertee.

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Zum Muttertag am vergangenen Sonntag habe ich nichts geschrieben.
Dabei hatte ich doch schon seit letztem Herbst ein passendes Muttertagsbild parat:

Mutter

Diese Urmutter ist Zentrum des Gartens wurde von ihrer Schöpferin Niki de Saint Phalle während sieben Jahren bewohnt. Der Mutterbauch ist eine Höhle aus Tausenden von glitzernden Spiegelscherben, bunten Figuren, Lampen, Türen, wenigen Möbeln, einem Backofen mit Gebrauchsspuren. Durch die Fenster in den Brüsten schaut man hinaus in die toskanische Landschaft.

Ich lebte und schlief im Inneren der Mutter. Die Kaiserin wurde zum Zentrum des Gartens.” Niki de Saint Phalle.

Vergangenen September besuchte ich mit Tochter und Enkelkindern diesen Garten an einem toskanischen Hügel. Es war ein milder Herbsttag, an welchem die xtausend Glas- und Keramikplättchen der Figuren in der Sonne schimmerten. In dem etwas abschüssigen Gelände hatte ich mich zu Wanderstöcken überreden lassen.
Anfangs ziemlich missmutig und ungeübt stakste ich über die verschlungenen Wege. Klar wurde ich dabei von sportlichen Rentnerinnen und Rentnern überholt, die dann vor den Skulpturen ihre Notizen und Kunstführer zückten und etwas Kluges dazu zu sagen wussten.

Als ich in den 1980er Jahren ein Eau de Toilette “Niki de Saint Phalle” geschenkt bekam – nachtblaues Flacon mit den zwei Schlangen auf goldenem Verschluss – hatte ich keine Ahnung, dass die Künstlerin daran war, diesen Garten zu schaffen und ihn u.a. mit den Einnahmen von den Parfüms zu finanzieren.
Der Besuch dieses zauberhaften Gartens und die Freude der Kleinkrähen zu sehen, die sich zwischen, auf und in den bunten, glitzernden Skulpturen tummeln, war ein unvergessliches Erlebnis.

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Mohn I

Er hat den harten Winter überstanden, der Filigrane. Als Kümmerlimg kam er in meinen Garten und hat sich – nach ernsthaftem Zuspruch (“Wirst kompostiert!”) meinerseits – prächtig entwickelt.

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... im vertikalen Dorf.

Familie Hausmeister ist dem Aufruf der Stadt Bern gefolgt und hat im Block einen Neighbours’ Day organisiert. Die von der Stadt zur Verfügung gestellten Einladungen sahen ziemlich altmodisch aus mit lauter weissen Menschen vor langweiligen sterilen Häusern auf grüner Agglomerationswiese.
Heute früh regnete es in Strömen und Winterjacken waren angesagt. Zusammen mit seinen Helfern stellte der Hausmeister draussen ein Zelt und zwei Grills auf, dazu im geräumigen Hauseingang Esstische, einen Zeichentisch für die Kids, Bänke, Stühle und Matten für die Krabbelkinder.

Zusammen essen

Die kleinen Gaeste

Es gab unglaublich viel zu essen quer durch die Küchen der Welt. Die vietnamesichen Frühlingsrollen, der tamilische Schoggikuchen, das Huhn an scharfer Sauce nach einem ghanesischen Rezept, die kosovarische Pitte, die bernischen Schinkengipfeli und Zitronenmuffins fanden bei mindestens hundert Nachbarinnen und Nachbarn regen Zuspruch. Die Grills waren fest in Männerhand, und auch hier gab es grosszügigen Nachschub. Gefallen haben mir die Gespräche mit den Nachbarn. Bis zu welchem Alter darf man sich mit einer FC Bayern Mütze (Original) im Quartier zeigen? Höchstens bis ins dritte Lebensjahr, sonst sei YB angesagt, witzelte mein Nachbar, der einen Kiosk betreibt. Frau Scherz, Jahrgang 1942, outete sich als lebenslange treue Fanin der Berner. Sie kennt alle Stadien in der Schweiz, war immer mit dem Vater unterwegs zu den Spielen. 17 Jahre alt war sie, als 63’000 Zuschauer zusammengepfercht im Wankdorfstadion das Spiel der Jungen Buben gegen Reims mitverfolgten. War das eine Stimmung – unbeschreiblich – als Geni Meier dieses legendäre Tor schoss! Ein geschichtsträchtiges Spiel – unvergesslich, da waren sich der Mann vom Kiosk und Frau Scherz einig.
Da ich mich für alles interessiere (wenn ich Zeit habe), hörte ich auch Frau und Herrn Egger rechts neben mir gerne zu, als sie mir von ihrem früheren Leben auf dem Land in einem Berner Herrenstock mit wunderbaren alten Parkettböden und einem Bach durch den Garten samt Sprigbrunnen erzählten. Aber nun seien sie froh, im Block zu leben mit Lift und ohne Schwellen.

Die Kinder kümmerten sich nicht ums Wetter. Gespannt warteten sie darauf, dass die Hüpfburg aufgeblasen wurde.

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Erstes Bad im Weierli

... seit heute auch in der Schweiz angebadet bei 15, 5°.

Im kalten Meer waren wir schon im April.

Meer im April

Galileo

“Die Oberfläche des Mondes ist nicht glatt und regelmässig, sondern im Gegenteil, rauh und uneben …”

Nacht für Nacht blickte er durch sein Teleskop und schrieb alles auf, was er beobachtete.

Das päpstliche Gericht verurtelte ihn dazu, den Rest seines Lebens in seinem Haus, abgeschlossen von der Welt und unter Bewachung zu verbringen. Aber Galileo hatte noch immer die Sterne im Sinn, und niemand konnte ihn daran hindern, über die Wunder des Himmels und die Geheimnisse des Universums nachzudenken.
Und selbst, als er erblindete, konnte niemand verhindern, dass er seine Ideen an andere weitergab bis zu dem Tage, als er starb.
Aber die Ideen lebten weiter.

Aus: Sís, Peter : Der Sternenbote, München: Hanser, 1996, ISBN 978-3-446-18689-7

Neue Kundin

(Eine zukünftige Elch-Kundin?)

Die Postfinance hat wieder einmal aus unbekannten Gründen einen elektronischen Zusammenbruch, was in der Warteschlange vor der Kasse einige Unruhe verursacht. Hat man eine zweite Karte, um den sperrigen Einkauf im Elchhaus zu bezahlen? Es klappt, weil an diesem Vormittag meist noch Grossmütter mit diversen Kreditkarten die zahlreichen Mütter begleiten. Hoch aufgetürmte Waren in Einkaufswagen, prall gefüllte Elchtaschen, Lampen, Zimmerpflanzen, Korbstühle, Möbelteile in Kartons, Wickelkinder und ihre Taschen, all die lebhaften und hungrigen Fins, Svens, Robins, Lenas und Claras werden von diesen Frauen in Schach gehalten. Bevor alles ins Auto gepackt wird, gibt’s beim Ausgang noch Klo, Wickeltisch, Saft, Kaffee und Bratwurst. Der Elch hat an alles gedacht.
Nach dem Rundgang durchs Haus brauche auch ich eine Bratwurst. Die musikalische Dauerberieselung wird zum Glück nicht bis hierhin geleitet. Eine chinesische Mutter ist daran, ihre beiden Kinder und meine Enkelin vor einer Elchwerbung zu fotografieren: meili, meili. Heisst ihre Tochter Meili oder sind die Kinder meili?
Gerade beisse ich die heisse Wurst an, als ich auch schon mit Namen gegrüsst werde. Ich hasse es, angesprochen zu werden, wenn ich einen vollen Mund habe. Würg, würg. Es ist ein Ehepaar aus meiner Heimatgemeinde auf dem Langen Berg. Sie seien seit Jahren wieder einmal im Elchhaus, führen da eigentlich nie hin. Aber nun, da sie ihr Stöckli renovierten, seien sie auf der Suche nach Vorhängen und Ideen. Da sind sie völlig richtig. Allerdings kann ich ihnen gleich sagen, dass sie hier keine Wanne für ihren geplanten Seerosenteich finden werden. (Ich sage ihnen, wo.)
Sie essen auch Bratwurst.

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Wolkentier

Heute nur das Allernötigste getan, wie Kalenderblatt gewechselt, gelesen, den Wolkentieren zugeschaut …

Houptversammlig vom Gmeinsdienscht 28. April 2017 (84. Jahr)

Guete-n-Abe mitenang, i danke öich, dass dir so zahlriich sit erschine.
Z’ersch wei mir mit dene Rose u Cherzli dene gedänke, wo hüt nümm unger üs si. I bitte alli wo chöi, churz ufzschtah. Danke!
I danke dr Margrit, dass si o das Jahr ds Protokoll schribt. Das isch gäng e grossi Arbeit. Danke!
Martha, würdisch du bi de zwe vordere Tische ds Stimmezelle übernäh? Danke.
Ueli, chönntisch du das für die zwe hingere mache? Danke.
Het öpper öppis drgäge? Danke, de fahre mer witer.
Margrit, würdisch du ds Protokoll vo 2016 verläse? Danke.
Wär das wott gnähmige, söll doch bitte d’Hand ufha. Eistimmig, danke viumau!
Mir chöme zu de Jahresbbrichte. E grosse Dank allne Leiterinne vo dr Wäbgruppe, dr Turngruppe, dr Cafégruppe, dr Alterszentrumsgruppe, dr Arbeitsgruppe Veielihoger u em Café littéraire. Mir danke für das grosse Angaschema.
D’Theres erlüteret üs d’Jahresrächnig. Danke, Theres, für die zueverlässegi u suberi Füehrig vo üser Buechhaltig.
Dank verschidene Schpände vor Kollekte us Truurgottesdienschte hei mir im vergangene Jahr unger Angerem mit 4’800 Franke d’ Seniorearbeit u mit 3’500 Franke d’Jugendarbeit chönne ungerstütze. O verschideni Hilfswärk hei e Biitrag übercho u mir hei ds Material für üser Bastel- u Handarbeite chönne zahle. Danke allne ganz härzlech!
Dr Verein “Gmeinsdienscht” het am Zibelemärit e Schtang gha, het e Adväntsverchouf im Chirchgmeidhuus gmacht u e Schtang (Marktstand) am Oschtereiermärit uf em Loryplatz. 400 Eier si im Schwick scho vor de Elfe verchouft gsi. Danke allne, wo gäng wider die vielfältegi Arbeit hälfe meischtere.
Üse langjährig Revisor, dr Beat, list üs itz dr Revisorebbricht vor. Danke, Beat, dass du die Arbeit gratis machsch!
(Dr Beat danket dr Theres für di tipptopp-korräkti Rächnigsfüehrig.)
Mir chöme zu de Wahle. Alli bishärige Vorschtandsmitglider wärde eischtimmig widergwählt.
Danke vilmal, e settegi Wärtschätzig u Anerchennig isch üs gäng wider Motivation.
D’Kathrin suecht no Hälferinne u Hälfer für im Novämber d’Wiehnachtschrippe im Antree vo dr Chilche ufzschtelle u im Jänner de wider abzruume. Das isch e schöni u kreativi Arbeit, wo jedes siner Idee cha iibringe.

Äs git no vil z’danke a däm Abe:
dene, wo d’Tische so schön deckt hei,
dene, wo Kafi oder Tee iischänke, dene, wo die feine Bletterteigschalusie bbache hei,
dene, wo dr Taxidienscht mache,
am Sigerischt, wo dr Hällrumprojeter u d’Bestuehlig igrichtet het,
em Chirchgmeinrat u dr Pfarrerin wo ar Versammlig hei teil gno.
E ganz härzleche Dank de 204 Mitglider, wo ihre Mitgliderbitrag (Fr. 12.-) zahlt hei, vili sogar meh, als si hätte müesse!

Das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt sicher über 65 Jahren. Junge Leute wären hoch willkommen.
Auch bei der nächsten Hauptversammlung werden Kerzen brennen, aber jemand wird noch da sein, um jemandem zu danken.

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