Faden weiss

Wysse Fade mit Strickliseli, Stoffchride, Perle, Zickzachschäri

Rede ni öppe vo früecher, wiu i im Gägesatz zu “für hüt”, no besseri Wort meine zfinge?
Kompliziert- Item.
Das me im Fadechörbli muess Ornig ha, isch mir scho früech igimpft worde.
So, wie me gäng e früsche Naselumpe sött bisech ha
u ja nie us em Huus i dräckige Ungerhose.
In Wyss ha ni Sidefade, Elastigfade, Verwäbfade, Polyesterfade,
Bouelefade, Stärnlifade,
Cordonnette für d’Chnopflöcher, Fächtli für ds Wullige.
Nachhär gits ja no die vile Spüehli in de verschidene Farbe.
Bi re settige Vielfalt mues me eifach Ornig ha.
Im ene Chörbli oder Schublädli isches ja no eifach, Chnüpple z’vermide
u mi cha froh si, me me kes Gnusch im Hirni-Fadechörbli het.
Schön wärs, we me aus Kaputtnige chönnt ufrumme
wie nes Fadechörbli.
Hüt nime ni wider einisch d’Näimaschine füre. I näie weniger als früecher,
spare z’Flicke uf, bis es es Bigeli git.

Hüt flicke ni dr Drüangel im Schüppli vo Chlismeitschi mit ere Stoffrose.
Die Blueme ligt sicher scho meh als zwänzg Jahr i dr Näitrucke
u het ersch hüt richtig am ene Ort häre passt.
De chunnt dr Bändel wider a ds Malschürzli u dr Chnopf a mis Jäggli.
D’Löcher im Chinderlintuech tueni mit eme Bitzli Gaze ungerlege
u de verwäbe – i gliichmässige Stichschloufe, so dass dr Stoff näbem Gflickte
nid wieder laat la gaa. Nächhär söimle ni no d Serviette, wo ni us em
alte Bettazug vo mir Mueter ha gschnitte.

Gflickt

Zlescht flicke ni d’Naht am Ärmli vom Steiff-Aff.
Das Tier isch vo einige Chindergeneratione ganz abschabt,
aber äs luegt gäng no glich fründlech dri.